Führungskraft im Beruf – Führungslos im Ruhestand?

„Endlich im Ruhestand angekommen“, fühlen sich die meisten Führungskräfte urplötzlich der neuen Freiheit und auch der Familie ausgeliefert und zu allem Überfluss vom Unternehmen auch noch schnell vergessen. Schon bald entstehen Frustrationen mit negativen Folgen für alle Betroffenen.

Ein Fallbericht: Andrea V., 60 J., Ehefrau des kürzlich ausgeschiedenen Vorstandsvorsitzenden einer sehr bekannten Bank, klagt: „Mein Mann lauert immer auf irgendwelche Einladungen zu irgendwelchen Empfängen, auf die er sich dann tagelang vorbereite, und denen er einen völlig unangemessenen Stellenwert einräume. Meist kommt er von solchen Empfängen schlecht gelaunt nach Hause, eben, weil er mit seiner geschäftlichen Bedeutungslosigkeit konfrontiert wurde“. Sie weiter: „…Zum Glück hat man ihm ein kleines Büro in der Vorstandsetage gelassen und an zwei Tagen eine Halbtags-Sekretärin zur Verfügung gestellt. Auch der Fahrer fährt ihn zweimal in der Woche von zuhause in die Bank und zurück – aber eben auch nicht mehr. Das ist vertraglich klar geregelt – sehr zu seinem Verdruss. Und glücklicherweise ist da noch das Aufsichtsratsmandat, zweimal im Jahr. Aber zuhause? Fragen Sie mich lieber nicht! Ich dachte es würde so schön werden, wenn er nicht mehr in diesem beruflichen Dauerstress sein würde. Und nun haben wir den Stress zuhause! “

„Endlich im Ruhestand angekommen“, fühlen sich die meisten Führungskräfte urplötzlich der neuen Freiheit und auch der Familie ausgeliefert

Das Buch “Am Ende des roten Teppichs” von Dr. Dr. Ekkehart Franz und Ewald Lang beschreibt das Thema Ruhestand

Beim Ausstieg in das nachberufliche Leben fühlen sich die meisten Führungskräfte in ihrer Situation alleingelassen, denn als Ratgeber sind Familienmitglieder und Freunde falsche Ansprechpartner, weil ihnen die objektive Distanz zum Betroffenen fehlt. Zudem verläuft der ungeplante Alltag im Ruhestand oft ohne sinngebende Aufgaben, die der Woche eine Struktur geben könnten. Im Berufsleben wurde jeder einzelne Tagesablauf durch externe Faktoren genauestens festgelegt (Endlos- Meetings, Verhandlungen, Reisen etc.) Es gab keinen Raum für ein selbstbestimmtes Leben. Die Tatsache, dass die Führungskraft nun im Ruhestand plötzlich selbst verantwortlich ist für die Gestaltung ihres nachberuflichen Lebens, muss von ihr und ihrem Umfeld akzeptiert und erlernt werden – ein meistens sehr schmerzhafter Prozess!

Der Eintritt in den Ruhestand ist oft schwer

Ohne Organisation und Sinngebung überkommt die ehemalige Führungskraft im nachberuflichen Leben, oft ein Gefühl von Nutzlosigkeit und Bedeutungslosigkeit. Nach dem eigenen Ausscheiden geht zudem der Arbeitsalltag im Unternehmen wie gewohnt weiter, und in der Regel will und braucht der Nachfolger auch keinen Rat vom alten Chef. Die bittere Erkenntnis: Jeder Mensch ist ersetzbar – in seiner Funktion!

Zu Hause angekommen, wartet nun die Ehefrau, die seit 30 Jahren die familiären Angelegenheiten und den Haushalt fest im Griff hat. Zudem pflegte sie stets den Freundeskreis und ist heute bestens vernetzt. Ist die Frau selbst noch berufstätig, verschärft sich die Situation mit dem Mann plötzlich zuhause! Für viele Frauen ist der berufliche Ausstieg des Partners aus zwei Gründen von Sorge und Anspannung erfüllt: Zum einen könnten langjährig gehegte Hoffnungen auf mehr Gemeinsamkeit nun zwar real gelebt werden – es muss aber auch der ‚Beweis’ erbracht werden, dass dies so – wie einst erhofft – auch funktioniert. Zum anderen mischt sich der Partner plötzlich in die bestehende häusliche Ordnung ein – Chaos scheint vorprogrammiert, und das mit ungewissem Ausgang!

Damit ein solcher Fall nicht eintritt, sondern der berufliche Ausstieg zum Erfolg wird, ist es entscheidend, sich frühzeitig Gedanken zu machen, welche Ausrichtung das nachberufliche Leben haben soll und wie geplant werden muss, damit ein selbstbestimmtes Leben gelebt werden kann. Dabei ist es zwingend notwendig, den Lebens-/Ehepartner bei der Vorbereitung mit einzubeziehen.

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Joschi Haunsperger ist nicht nur Onlinemarketing-Experte der ersten Stunde, sondern auch ein ausgewiesener PR-Fachmann. Nach seiner Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten und dem anschließenden Studium zum Verwaltungsfachwirt merkte er schnell, dass ihm die anvisierte Laufbahn im Verwaltungsdienst zu langweilig werden wird. Also arbeitete er unter anderem als Reporter für eine Wochenzeitung, einen Fernsehsender und eine Rundfunkanstalt. Vor fast 25 Jahren wechselte Joschi Haunsperger die Seiten und ging in die PR- und Öffentlichkeitsarbeit, wo er sich nach einem zusätzlichen Journalismus-Fernstudium als Pressesprecher und Marketingspezialist etablierte. Nebenbei ist er seit 2008 im Onlinemarketing tätig, wo er anfangs den ebook-Shop ebookgigant betrieb und vier Jahre später mit dem plrclub startete. Hier erhalten alle Mitglieder jeden Monat zwei neue PLR-Pakete, die unter anderem zum Listenaufbau genutzt werden können. Wieder vier Jahre später organisierte er den OMKO, den Onlinemarketingkongress mit über 200 Teilnehmern und so bekannten Speakern wie Ralf Schmitz und Dr. Oliver Pott zum ersten Mal. 2018 kam zum OMKO auch noch das Onlinemarketingoktoberfest dazu, das komprimiert an einem Tag sechs Speaker und 100 Teilnehmer zusammenbringt. Für die Bewerbung seiner Projekte nutzt er von Anfang an, neben den verschiedenen bekannten Werbemöglichkeiten des Onlinemarketings, auch die klassischen analogen und digitalen Methoden der Medienarbeit.

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