Sensibilisierung auf den beruflichen Ausstieg

Die meisten Führungskräfte gehen vollkommen unvorbereitet in den Ruhestand. Von heute auf morgen verlieren sie alle Werte, die den Beruf so attraktiv machen. Um sich vom Berufsende abzulenken, starten sie nach Eintritt in den Ruhestand mit einem Aktionismus, der sie schnell an ihre ernüchternden Grenzen bringt. Sinnkrise oder das schwarze Loch drohen. Dabei ermöglicht die nachberufliche Phase so viele Perspektiven, die einem viel Energie geben können. Man muss sie nur frühzeitig bedenken.

Kernthemen der Beratung waren die Etablierung neuer Führungskonzepte, Neuausrichtung von Vertriebsorganisationen und das Coaching von Führungskräften. Die Unternehmensberatung wurde von ihm an seine bestens darauf vorbereiteten Nachfolger übergeben. Dr. Lang ist heute noch für sein ehemaliges Unternehmen aktiv, Vater zweier erwachsener Töchter und lebt in Ingolstadt.

Dr. Ewald Lang ist seit 30 Jahren als Unternehmensberater selbstständig und führte eine mittelständische Unter­nehmens­­beratung (Bildquelle: zeitenwende-consulting.de).

Viele Unternehmer und Führungskräfte sehen im Berufsausstieg zunächst keinerlei Probleme für sich und geben sich sehr gelassen. Schließlich war es stets ihre Aufgabe, Entscheidungen zu fällen und erfolgreich umzusetzen. Das nachberufliche Leben gehorcht allerdings anderen Regeln. Plötzlich wird das Gefühl, nicht mehr gebraucht zu werden, genauso durchlitten wie Sinnkrisen oder gesundheitliche Probleme. Diese Droh-Szenarien können jedoch weitgehend vermieden werden, wenn die Betroffenen für den Ruhestand sensibilisiert werden. Hierfür müssen sie zunächst klar erkennen, was sie durch den beruflichen Ausstieg verlieren. Dazu zählen beispielsweise Lob, öffentliche Anerkennung, Macht und die Struktur im Alltag, sowie das Gefühl etwas bewirken zu können. Diese Verluste kompensieren einige durch neue Projekte wie beispielsweise einen Hausumbau; es wird viel gereist, der Jagdschein gemacht oder vermehrt Golf gespielt. Dabei gelangen viele an ihre körperlichen und seelischen Grenzen, überfordern oftmals ihren Partner und müssten sich eingestehen, dass ihr Plan nicht aufgeht. Die Folge? Große Enttäuschung und ein deutlich erhöhtes Risiko, an Depression zu erkranken, verstärkt Alkohol zu konsumieren oder in tiefen Sinnkrisen gefangen zu sein. Um dies zu vermeiden, ist es notwendig, frühzeitig (1-5 Jahre vor Berufsende) einen Ausstiegsplan zu entwickeln und sich während der Erwerbstätigkeit schon eine ganz individuelle Struktur für das nachberufliche Leben aufzubauen. Das ist sehr bedeutsam, denn durch die gestiegene Lebenserwartung ist der nachberufliche Lebensabschnitt heutzutage mit 25+ Jahren zu unserer längsten Lebensphase geworden. Dies auszugestalten, sollte nicht dem Zufall überlassen werden. Dafür ist diese Lebensphase zu lang und zu kostbar.

onlineerfolg
 

Joschi Haunsperger ist nicht nur Onlinemarketing-Experte der ersten Stunde, sondern auch ein ausgewiesener PR-Fachmann. Nach seiner Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten und dem anschließenden Studium zum Verwaltungsfachwirt merkte er schnell, dass ihm die anvisierte Laufbahn im Verwaltungsdienst zu langweilig werden wird. Also arbeitete er unter anderem als Reporter für eine Wochenzeitung, einen Fernsehsender und eine Rundfunkanstalt. Vor fast 25 Jahren wechselte Joschi Haunsperger die Seiten und ging in die PR- und Öffentlichkeitsarbeit, wo er sich nach einem zusätzlichen Journalismus-Fernstudium als Pressesprecher und Marketingspezialist etablierte. Nebenbei ist er seit 2008 im Onlinemarketing tätig, wo er anfangs den ebook-Shop ebookgigant betrieb und vier Jahre später mit dem plrclub startete. Hier erhalten alle Mitglieder jeden Monat zwei neue PLR-Pakete, die unter anderem zum Listenaufbau genutzt werden können. Wieder vier Jahre später organisierte er den OMKO, den Onlinemarketingkongress mit über 200 Teilnehmern und so bekannten Speakern wie Ralf Schmitz und Dr. Oliver Pott zum ersten Mal. 2018 kam zum OMKO auch noch das Onlinemarketingoktoberfest dazu, das komprimiert an einem Tag sechs Speaker und 100 Teilnehmer zusammenbringt. Für die Bewerbung seiner Projekte nutzt er von Anfang an, neben den verschiedenen bekannten Werbemöglichkeiten des Onlinemarketings, auch die klassischen analogen und digitalen Methoden der Medienarbeit.

>